

Was Maltipoos essen dürfen: Obst und Gemüse
Der Maltipoo ist eine kleine Rasse mit empfindlichem Magen und eigenen Ernährungsbedürfnissen. Die Frage, ob man ein Stückchen Apfel oder eine Karotte geben darf, stellt sich fast jeder Besitzer, und das ist die richtige Frage, denn längst nicht jedes Obst und Gemüse ist für Vierbeiner gleichermaßen sicher. Die gute Nachricht: Die Liste des Erlaubten ist ziemlich lang, und richtig eingesetzt werden frische Produkte zu einer sinnvollen Ergänzung des Speiseplans. In diesem Artikel haben wir aufgeschlüsselt, was ein Maltipoo bekommen darf, in welcher Menge und wie man es richtig macht. Wenn Sie Ihren Kleinen erst noch auswählen, werfen Sie einen Blick in den Welpenkatalog von MilaPoo Family: Dort warten Kleine verschiedener Größen mit vollständigem Dokumentenpaket.
Grundregeln, bevor Sie Obst oder Gemüse geben
🌿 Bevor Sie ein neues Produkt geben, ein paar wichtige Regeln:
· Obst und Gemüse sind eine Ergänzung zum Speiseplan, kein Ersatz fürs Futter. Maximal 10% der täglichen Futtermenge.
· Geben Sie beim ersten Mal ein kleines Stück und beobachten Sie die Reaktion einen Tag lang.
· Entfernen Sie immer Kerne, Samen und Schale: Sie können toxisch sein oder zum Ersticken führen.
· Geben Sie nur frische Produkte: nichts aus der Dose, nichts Mariniertes, nichts mit Zucker und Gewürzen.
· Für einen Maltipoo mit 2-4 kg ist ein Stück von der Größe einer Weintraube bereits eine ausreichende Portion.
Was ein Maltipoo essen darf
Unten finden Sie geprüfte Obst- und Gemüsesorten, die für den Maltipoo bei richtiger Portionsgröße sicher sind. Wir haben sie in zwei Karten aufgeteilt, damit Sie sich leichter orientieren. Links steht das Obst mit Hinweisen zu Kernen und Zucker, rechts das Gemüse mit Tipps zur Zubereitung. Zu jedem Produkt nennen wir kurz, worauf zu achten ist.
🍎 Obst
Apfel ohne Kerne und Kerngehäuse. Liefert Ballaststoffe und Vitamin C. In kleinen Stücken ohne Schale geben.
Birne ohne Samen und Kerngehäuse. Die weiche Textur kommt selbst bei Welpen gut an.
Wassermelone ohne Rinde und Kerne. Spendet im Sommer Flüssigkeit und hat wenig Kalorien. Der ideale Sommersnack.
Blaubeeren gehören zu den gesündesten Beeren für Vierbeiner. Antioxidantien, Vitamine, wenig Zucker. Je 3-5 Beeren geben.
Erdbeeren in der Saison, ohne Stielansatz. Enthalten Vitamin C und Enzyme, die die Zähne aufhellen. Je 1-2 Beeren geben.
Banane ab und zu ein kleines Stück. Liefert Kalium und Magnesium, ist aber zuckerreich, deshalb nicht täglich.
🥦 Gemüse
Karotte ist eine der besten Optionen. Roh oder gekocht, ohne Salz. Gut für Zähne und Augen, liefert Beta-Carotin.
Gurke frisch, ohne Schale. Enthält fast keine Kalorien und spendet Flüssigkeit. Passt für Maltipoos mit Übergewicht.
Brokkoli in kleiner Menge, besser gekocht. Reich an Vitaminen, kann in großen Portionen aber Blähungen verursachen.
Kürbis gekocht oder gebacken, ohne Salz und Gewürze. Reguliert die Verdauung hervorragend und hilft bei Magenverstimmung.
Paprika frisch, ohne Kerne, am besten rot oder gelb. Reich an Vitamin C, der süße Geschmack kommt bei den meisten Fellnasen gut an.
Zucchini gekocht oder roh, ohne Schale. Leicht verdaulich und selbst bei empfindlichem Magen geeignet.
Was erlaubt ist, aber mit Vorsicht
Es gibt Produkte, die für Vierbeiner an sich nicht toxisch sind, aber ihre Tücken haben: viel Zucker, Säure oder das Risiko einer allergischen Reaktion. Man darf sie geben, aber selten und in kleinen Portionen. Beobachten Sie den Maltipoo danach aufmerksam. Bei der ersten ungewöhnlichen Reaktion streichen Sie das Produkt einfach wieder. Vier Kandidaten aus dieser Kategorie stellen wir hier im Detail vor.
Mango ohne Kern und Schale. Sehr süß, deshalb nicht mehr als ein kleines Stück einmal pro Woche. Der Mangokern ist hart und kann die Zähne beschädigen oder zum Ersticken führen. Für einen kleinen Maltipoo reicht das völlig als seltene Süßigkeit.
Pfirsich und Aprikose nur das Fruchtfleisch, ohne Kern. Die Kerne enthalten Blausäure, die für Vierbeiner toxisch ist. Das Fruchtfleisch selbst wegen des hohen Zuckergehalts nur ab und zu geben. Als gelegentliche Belohnung im Sommer ist ein Stückchen aber unbedenklich.
Ananas frisch, ohne Strunk und Schale. Enthält Bromelain, das der Verdauung guttut, kann die Schleimhäute in größerer Menge wegen der Säure aber reizen. Ein bis zwei kleine Würfel pro Woche sind ein gutes Maß. Frische Ananas ist dabei immer besser als Saft oder Dosenware.
Tomaten nur reif und rot, ohne Stielansatz und Blätter. Grüne Tomaten und alle grünen Pflanzenteile enthalten Solanin, das für Vierbeiner toxisch ist. Eine reife rote Tomate in kleiner Menge ist unbedenklich. Im Zweifel lassen Sie Tomaten einfach ganz weg.
Was streng verboten ist
Manches Obst und Gemüse ist für Vierbeiner selbst in kleiner Menge toxisch. Diese Produkte darf ein Maltipoo niemals bekommen, ganz gleich, wie eindringlich er darum bettelt. Mehr über alle gefährlichen Lebensmittel lesen Sie im Artikel „Liste der gefährlichen Lebensmittel für den Maltipoo“. Prägen Sie sich diese kurze Liste ein und informieren Sie auch alle Familienmitglieder.
🚫 Verbotenes Obst und Gemüse:
Trauben und Rosinen schon wenige Beeren können akutes Nierenversagen auslösen. Eines der gefährlichsten Lebensmittel für Vierbeiner überhaupt.
Zwiebeln, Knoblauch, Lauch zerstören die roten Blutkörperchen und verursachen Anämie. Gefährlich frisch wie getrocknet.
Avocado enthält Persin, das für die meisten Tiere toxisch ist. Besonders gefährlich sind Schale und Kern.
Kirschen und Süßkirschen mit Kern die Kerne enthalten Zyanide. Das Fruchtfleisch ohne Kern ist relativ unbedenklich, das Risiko lohnt sich aber nicht.
Rhabarber enthält Oxalsäure, die die Nieren schädigt. Besonders toxisch sind die Blätter.
Wie Sie neue Produkte richtig in den Speiseplan einführen
Selbst sichere Produkte passen nicht jedem Vierbeiner: Der Maltipoo hat eine recht empfindliche Verdauung und individuelle Reaktionen auf Futter. Führen Sie deshalb jedes neue Obst oder Gemüse einzeln ein, ohne es mit anderen Neuheiten zu mischen. Geben Sie ein kleines Stück und beobachten Sie 24 Stunden. Bleiben Magenverstimmung, Juckreiz, Blähungen oder Verhaltensänderungen aus, passt das Produkt und darf ab und zu als Leckerli auf den Plan. Bemerken Sie irgendeine ungewöhnliche Reaktion, streichen Sie das Produkt, und bei wiederholten Symptomen wenden Sie sich an den Tierarzt. Wie Sie den täglichen Speiseplan des Maltipoo insgesamt richtig aufbauen, lesen Sie in unserem praktischen Pflege-Guide.
| Kategorie | Produkte |
|---|---|
| Erlaubt | Apfel, Birne, Wassermelone, Blaubeeren, Erdbeeren, Banane, Karotte, Gurke, Brokkoli, Kürbis, Paprika, Zucchini |
| Mit Vorsicht | Mango, Pfirsich, Aprikose, Ananas, reife Tomaten |
| Tabu | Trauben, Rosinen, Zwiebeln, Knoblauch, Avocado, Kirschen mit Kern, Rhabarber |
Häufige Fragen
Darf ein Maltipoo täglich Obst bekommen?
Manches Gemüse wie Karotte oder Gurke darf täglich in kleiner Menge auf den Plan. Obst gibt man wegen des Zuckergehalts besser 2-3 Mal pro Woche und in kleinen Portionen. Die Basis des Speiseplans muss hochwertiges Super-Premium-Futter bleiben, Obst und Gemüse sind nur die Ergänzung.
Mein Maltipoo mag kein Gemüse: Ist das normal?
Ja, völlig normal. Jeder Vierbeiner hat eigene Geschmäcker, und manche interessieren sich schlicht nicht für Gemüse. Zwingen muss man niemanden. Frisst der Maltipoo sein hochwertiges, ausgewogenes Futter mit Appetit, bekommt er alle nötigen Nährstoffe auch ohne zusätzliches Gemüse.
Darf man gefrorenes Obst geben?
Ja, gefrorene Beeren wie Blaubeeren oder Erdbeeren eignen sich gut. Im Sommer sind sie sogar ein feiner kühlender Snack. Wichtig ist nur, dass weder Zucker noch Sirup oder andere Zusätze enthalten sind. Direkt aus dem Gefrierfach oder leicht angetaut geben.
Der Maltipoo hat etwas Verbotenes gefressen: Was tun?
Waren es Trauben, Zwiebeln, Knoblauch oder Avocado, rufen Sie sofort den Tierarzt an, ohne auf Symptome zu warten. Hat er eine kleine Menge aus der Kategorie mit Vorsicht erwischt, beobachten Sie den Zustand und gehen bei jedem beunruhigenden Anzeichen zum Arzt. Lieber einmal zu viel abgesichert.
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